Ich habe Angst …. Vor Fahrradfahrern!

Auch auf die Gefahr hin, dass sich dieser Blog langsam in ein Meckerland verwandelt…muss ich mich doch trotzdem über die ausgearteten Zustände am Alex aufregen. Versteht mich nicht falsch. Ich bin Fahrradfahrer, mein Bruder ist Fahrradfahrer und sogar meine Eltern radeln ab und an durch die Gegend.

ABER ich halte mich dabei an die (zugegeben manchmal beschissenen) Verkehrsregeln!

Mal als Beispiel: B1/Ecke Otto-Braun-Str. geht eine augenscheinliche Rentnern über eine Fußgängerampel. Und wird fast von 3 “Ach scheiße ich war zu dumm um früh aufzustehen und der Untergang der Menschheit hängt davon ab, ob ich rechtzeitig zu Arbeit komme”-Radfahrern fast umgemäht. Und kriegt auf ihre Beschwerde hin mal eben den Mittelfinger gezeigt. Was seit ihr? Fahrradanarchisten? Gegen das Establishment? Traue niemandem der mehr oder weniger als 2 Reifen hat?

Und einige Radfahrer sträuben sich ernsthaft gegen die Gesetze der Physik. Mein Wille ist stärker als ein Frontspoiler, oder was? Mollstr./Otto-Braun-Str. – eine der größten und breitesten Straßen innerhalb Berlins – und unser Einstein fährt wissentlich mitten über die rote Ampel. Und wird – logischerweise – fast von einem abbiegenden Auto angefahren. Aber anstatt sich seiner lebensmüden Haltung bewusst zu werden, schlägt er dem Autofahrer auf die Frontschürze und sagen wir mal, macht ihm deutlich, dass ihm das ganz und gar nicht gefällt. Sehr blumig auf jeden Fall. Böser Autofahrer!

Neben Ampeln ist man aber auch auf den normalen Fußwegen nicht geschützt. Ist der eigentliche Radweg zu voll und, wie oben bereits angesprochen hängt ja die Zukunft der Welt davon ab, ist man flux auf dem Fußgängerweg. Ist ja auch verlockend, denn die meisten davon sind am Alex 5-6 Meter breit, aber nein! lieber fast auf dich drauf als einen Meter Abstand. Wie würdet ihr das denn finden, wenn die Autofahrer auch auf einmal meinen: “Hey, ganz schön voll heut, nehm’ ich mal ‘ne Abkürzung auf dem fast leeren Fussweg!”.

Gut, an dieser Stelle sollte ich auch mal eine Speiche brechen, für all die netten und vorsichtigen Fahrer, die an Fußgängerampeln sogar absteigen und man stelle sich vor: laufen! Nur leider seit ihr viel zu wenig und könnt die Untaten eurer Bruderschaft nur schwerlich ausgleichen…(sorry, zu viel GoT geschaut grad 🙂 )

Kurz um, ich wäre für einen Führerschein, eine Fahrerlaubnis, oder zumindest für mehr Kontrollen! Warum sollen sich Radfahrer an keine Regeln mehr halten müssen? Über kurz oder lang wird es immer mehr davon geben (und das ist auch gut so). Aber wenn Fahrradfahrer weiterhin so ein Verhalten an den Tag legen, gibt es bald immer mehr Unfälle und zwangsläufig auch mehr Tote. Und das will sicherlich keiner.

 

P.S. Ich bin offen für Feedback, also schreibt mir gern eure Meinung zu dem Thema. 😉

 

Cheers

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